Projektleiter

Ralf Osthoff

Handy: 0172 4501219

 

 

 

 

Das Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ des Bundesministeriums des Innern fördert in ländlichen und strukturschwachen Gegenden eine selbstbewusste, lebendige und demokratische Gemeinwesenkultur.

Viele Gebiete in Ostdeutschland mussten sich in den beiden Jahrzehnten nach der Wende großen Veränderungen stellen. Ganze Industrien wurden abgewickelt, andere sind neu entstanden. Überall, vor allem in den ländlichen und strukturschwachen Gebieten, hat die Bevölkerung große Herausforderungen meistern müssen – aber sich auch neue Chancen erkämpft.

Mit den Folgen von Abwanderung und schrumpfenden Bevölkerungszahlen umzugehen, ist mittlerweile Aufgabenstellung für Akteure in ganz Deutschland. Für Vereine und Initiativen vor Ort bedeutet dies, dass es immer weniger Freiwillige gibt, die ein Ehrenamt übernehmen, die sich engagieren und sich stark machen für andere. Wer organisiert die Kultur- oder Sportangebote, wer engagiert sich auf dem Land noch für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen, wer hilft bei öffentlichen Veranstaltungen?

Zusammenhalt durch Teilhabe: Demokratie an der Basis fördern

Das Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ (ZdT) des Bundesministeriums des Innern (BMI) fördert daher gerade in den ländlichen und strukturschwachen Gegenden Projekte für demokratische Teilhabe und gegen Extremismus und setzt an bestehende Strukturen an. ZdT unterstützt gezielt Vereine und Initiativen, die regional verankert sind. Bestehende Strukturen sollen auf- und ausgebaut werden, Verbände können auch nach ihren Projekten darauf zurückgreifen. Sie können eigene Berater/-innen gegen Extremismus ausbilden und zukunftsträchtige Methoden entwickeln, mehr Menschen für ein Ehrenamt zu begeistern.

Menschen vor Ort können durch die Mitarbeit an den Projekten erfahren, dass sie ihre Zukunft selbst in der Hand haben und diese aktiv und miteinander gestalten können. Demokratie, das ist der Grundgedanke des Projekts, soll dort gefördert werden, wo sie entsteht: an der Basis. „Zusammenhalt durch Teilhabe“ ist daher auch ein Präventionsprogramm gegen Rechtsextremismus, es wirkt extremistischen und verfassungsfeindlichen Strömungen entgegen.

Der Förderschwerpunkt von „Zusammenhalt durch Teilhabe“ ist Ostdeutschland. In der zweiten Programmphase werden darüber hinaus einige erprobte Projektkonzepte auf ausgewählte Trägerstrukturen in den westdeutschen Bundesländern übertragen und verschiedene Qualifizierungsmöglichkeiten bundesweit angeboten.

Das Bundesministerium des Innern hat die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) mit der Umsetzung des Bundesprogramms “Zusammenhalt durch Teilhabe” betraut.

 

 

 

 

 

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